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Samstag, 17. Januar 2015

Lernen durch Computerspiele

Halten Sie es für möglich, dass man durch Computerspiele etwas lernen kann? Dass Computerspiele unsere Reaktionsfähigkeit, Stresstoleranz,Teamfähigkeit und kooperatives Verhalten verbessern? Falls Sie Zweifel haben oder diesbezüglich etwas Neues erfahren wollen, dann lesen sie hier: "World of Schoolcraft: The Rationale Behind Games as Learning Tools"

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Nachtrag zur Bücherstadt Leipzig


Im Januar 2010 berichtete ich unter der Überschrift "Die Bücherstadt Leipzig existiert nicht mehr" über den aktuellen Stand des Verlagswesens in Leipzig. Ein differenzierteres und aktuelleren Bericht zum Thema unter der Überschrift "Buchstadt Leipzig?" von Nadin Lindner findet man auf der Webseite von Deuschlandradiokultur. Darin wird zunächst der Niedergang der Bücherstadt aufgezeigt. Der aktuelle Zustand wird durch die Formulierung "Kleinst-Unternehmungen und Einzelkämpfer als Verleger dominieren bis heute" sehr gut beschrieben.
Einen Lichtblick in diesem wohl eher traurigen Zustand bietet die Inititative "buchbewegt-leipzig". Sechs leipziger Institutionen haben sich zusammengeschlossen und betreiben eine Webseite unter dieser Adresse. Dort machen sie auf Ausstellungen und Veranstaltungen zu den Themen Mediengeschichte, Druck und Buchkunst aufmerksam.  
Ich wünsche dieser Inititative viel Erfolg!



Abb.:Webseite der Initiative "buchbewegt-leipzig".

Samstag, 20. Dezember 2014

Kartenforum Sachsen


Die digitale Erschließung historischer Karten durch die Sächsische Landesbibliothek SLUB trägt Früchte. Das aktuell abrufbare Kartenforum auf der Webseite der Deutschen Fotothek bietet eine Vielzahl an nützlichen und interessanten Informationen für den Liebhaber alter Karten. So kann man z. B. alte Stadtpläne, Landkarten und Gewässerkartenvon Sachsen abrufen. Dabei gibt es die Möglichkeit mehrere Karten virtuell übereinander zu legen und so die Veränderungen über die Jahrzehnte zu verfolgen. In der nachfolgenden Abbildung ist das einmal für den Raum Dresden dargestellt:



Abb. 1: Screenshot aus dem Kartenforum der SLUB für den Raum Dresden.

Darüber hinaus bietet das Online-Angebot aber noch Festungspläne, Ortsansichten, Ansichten von Schlössern und Burgen in Sachsen. Insgesamt ein vielfältiges und gelungenes Angebot zu dem ich gratulieren möchte!


 Abb. 2: Startseite des Kartenforums der Deutschen Fotothek.
 
 
 


 
Nachtrag 2019:
Sachsen.digital ist die Marke, unter der die Aktivitäten zum "Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur des Freistaates Sachsen" gebündelt werden. Die Startseite bietet eine Suchfunktion an. Bei Klick auf einen Treffer öffnet sich ein Reader. Einzelne Seiten oder ganze Bücher können auch heruntergeladen werden. Eine gute Sache!





Samstag, 28. Juni 2014

Travel Tips for Japan

Reise nach Japan

Japanische Fremdenverkehrszentrale

Sapporo


Kyoto




Onigiri - Japanische Reisbälle



    Sonntag, 9. Februar 2014

    Bibliotheken als Papiermuseen

    Die Zukunft der Bibliotheken


    "Bibliotheken sind Papiermuseen. Wenn sie sich nicht bald grundsätzlich wandeln, haben sie kaum noch eine Existenzberechtigung. Was sie können, kann das Internet besser." Dieser Kommentar von Kathrin Passig erschien in der Zeit online am 04.11.2013. Die Leserkommentare auf der Webseite der Zeit waren vielfältig und furios. 
    Auch Bibliothekare setzen sich mit diesen Thesen intensiv auseinander und so waren bereits in der Dezemberausgabe des "Magazins der Bibliotheken in Sachsen" (BIS) erste Reaktionen auf diesen Artikel zu lesen. So steht im Editorial von Michael Golsch: "Bei objektiver Betrachtung lassen sich Kathrin Passigs Argumente jedoch nicht so einfach von der Hand weisen. Das gilt für die nur in elektronischen Dokumenten verfügbare Volltextsuche ebenso wie für das "multiple Regal", in dem elektronische Texte beliebig kombiniert und damit unterschiedlichsten Sachverhalten effizient zugeordnet werden können. Zwei unschlagbare Vorteile der digitalen Bibliothek."
    Das Thema Zukunft der Bibliotheken  wurde in dem Artikel "Wie schnell und wohin?" (BIS, Dezember 2013, Jahrgang 6, Nr. 03, Seite 166-167) noch einmal aufgegriffen. Im Rahmen des Festkolloquiums zum 60. Geburtstag des  Generaldirektors der SLUB wurden verschiendene Zielkonflikte deutlich, "die Bibliotheken je nach Betriebsgröße, Ressourcenausstattung und gestalterischem Ehrgeiz individuell auszugleichen haben". Diese Konflikte sind:
    • Konkurrenz und Kooperation
    • Tradition und Innovation
    • Experiment und Nachhaltigkeit
    Aber lesen Sie die Texte doch einfach selbst, denn auch diese sind im Internet frei verfügbar.           ;-)

    Samstag, 1. Februar 2014

    Römers Garten

    In der Leipziger Universitätsbibliothek (Bibliotheca Albertina) läuft eine Ausstellung unter dem Titel Römers Garten.  Diese bietet eine Auswahl aus den etwa 2600 Bänden der Pflanzenbuchsammlung von Rudolph Benno von Römer (1803-1871), die jetzt im Besitz der Universitätsbibliothek sind. Aus der Beschreibung der Ausstellung: "Pflanzen wachsen überall auf der Welt, Bücher bilden das ab. Über Jahrhunderte hinweg haben Wissenschaftler, Gelehrte, Apotheker, Hobby-Botaniker und Pflanzenkundige gesammelt und verglichen, benannt und gezeichnet. In oft aufwändig gestalteten Büchern werden Pflanzen nach Gattungen, nach Regionen und nach Schönheit geordnet und in Handarbeit zum Leuchten gebracht. Die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Leipzig will diesen Glanz verstärken und zugleich die Hintergründe erläutern, vor denen die buchgestalterischen Aktivitäten zu verstehen sind."

    Die Ausstellung ist vom 15. November 2013 bis zum 30. März 2014 täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Einen Bericht über die Ausstellung finden Sie im Magazin der Bibliotheken in Sachsen, Jahrgang 6, Nr. 03, Dezember 2013, Seite 148-149 (siehe auch die Abbildung beim nächsten Blogeintrag).

    Samstag, 6. April 2013

    Illustrierte Magazine der Weimarer Republik


    Zahlreiche illustrierte Zeitschriften aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts sind nunmher online unter der Adresse www.illustrierte-presse.de verfügbar. Die Navigation durch die Seiten ist etwas gewöhnungsbedürftig: Wenn man den Mauszeiger über der Webseitenüberschrift stehen lässt, erscheinen die Menüpunkte. Einen Überblick über die online verfügbaren Zeitscrhiften erhält man unter dem Link DIE ZEITSCHRIFTEN. Von dort aus kann man sich die einzelnen Zeitschriften ansehen. Die Gestaltung der Inhaltsseiten ist dagegen recht zweckmäßig und modern: Auf der linken Seite findet man einen Kasten mit der Inhaltsübersicht des gerade ausgewählten Heftes, auf der rechten Seite ist ein Kasten mit den gespeicherten Metadaten sichtbar (siehe Abbildung). In der Mitte kann man die Zeitschriftenseite lesen und dazu frei vergrößern oder verkleinern.


    Abbildung: Bildbeispiel von der Webseite www.illustrierte-presse.de.

    Dienstag, 13. November 2012


    Aus der "Blogosphäre des 18. Jahrhunderts"


    Die digitale Edition des umfangreichen Briefwechsels von August Wilhelm Schlegel wird gegenwärtig als DFG gefördertes Projekt bearbeitet. Der Fortschritt des Projektes kann unter http://august-wilhelm-schlegel.de/ verfolgt werden.
    Einen ausführlichen Bericht über das Vorhaben findet man im Magazin der Bibliotheken in Sachsen (BIS), Heft 3 , Jahrgang 5, September 2012 auf Seite 160.

    Donnerstag, 11. Oktober 2012

    Schutzimpfungen - vaccination

    Schutzimpfungen sind wichtig


    Warum Impfungen für Kinder wichtig sind erläutert Florian Freistetter auf seinem Blog Astrodictum Simplex. Stark verkürzt könnte man sagen: Jedes nicht geimpfte Kind, gefährdet alle anderen Kinder in seiner Umgebung. 
    Mehr zu dem Thema gibt es unter der Überschrift "The worst scientific idea of the decade: vaccines cause autism " auf Steven Salzbergs Blog.


    Montag, 7. Mai 2012

    Mittelalterliche Handschriften im Internet

    Mittelalterliche Handschirften, die als Unikate oder nur in wenigen Kopien exisiteren sind im Internet verfügbar. Unter der Adresse www.manuscripta-mediaevalia.de findet man ein Portal für mittelalterliche Handschriften. Ein gemeinsamer Katalog für Autographen und Nachlässe in Deutschland ist bei der Staatsbibliothek Berlin zu finden. Auch die Sächsische Landesbibliohtek - Staats-und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) präsentiert ihre Schätze. Herausragende Einzelstücke der Handschriftensammlung sind unter den Menüpunkten Sammlungen /Handschriften auffindbar.Glanzlichter sind sicher die Maya-Handschrift und der Der Sachsenspiegel (Suche nach: Mscr.Dres.M.32). Aber auch weniger bekannte Handschriften wie z.B.
    Parzival von Wolfram von Eschenbach (Suche nach Mscr.Dres.M.66) oder das Kriegsbuch des Christoph Neythart (Suche nach Mscr.Dres.A.22) sind einen Blick wert.

    Abbildungen aus dem Sachsenspiegel (links) und dem Kriegsbuch des Christoph Neythart (rechts) beides SLUB Dresden. 

    Die SLUB hat einen "Liste der Handschriften" nach Signatur sortiert im Internet veröffentlicht. Dort findet man relativ schnell die entsprechenden digitalen Volltextversionen, vorausgesetzt man kennt die Signatur der Bibliothek. 

    Sonntag, 6. Mai 2012

    Von Aeschylus zu Luther - Portraits der frühen Neuzeit


    In Kooperation mehrerer Bibliotheken entsteht eine Bilddatenbank mit Protraits der frühern Neuzeit. Die Abbildungen können unter www.portraitindex.de abgerufen werden.

    Samstag, 28. April 2012

    Technikgeschichte

    Die SLUB in Dresden verfügt über eine digitale Sammlung zur Technikgeschichte. Die Starseite bietet minimale Informationen, danach wird es schwierig eine Übersicht zu bekommen.
    Einzelne Treffer möchte ich hier auflisten:
    • Die Suche nach Heinrich Zeising liefert mehrere Bände seines zwischen 1607 und 1612 veröffentlichten "Teatri machinarum" mit interessanten Abbildungen aller möglichen Maschinen und Geräte.
    • Das Stichwort "Alchemie" liefert entsprechende Bände imVolltext vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.
    • "Das Bergbüchlein" des Rülein von Calw ist mit mehreren Ausgaben vertreten.

     Abbildung aus Heinrich Zeisings "Teatri Machinarum" von der SLUB.

    Sonntag, 1. April 2012

    Deutsche Bücher des 16. und 17. Jahrhunderts

    Im Internet existieren Verzeichnisse der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts. Mit finanzieller Förderung durch die DFG erschien das Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts ("VD16") zunächst zwischen 1983 und 2000 in Buchform. Damit ist zwar eine Nachweis über die Drucke vorhanden, aber die Recherche in den Werken selbst war natürlich immer noch zeitaufwändig und mühsam. Inzwischen wird der Bestand der Bücher des 16. Jahrhunderts nach und nach digitalisiert. Die Webseite dazu scheint sich noch im Aufbau zu befinden. 
    Die Drucke des 17. Jahrhunderts ("VD17") werden inzwischen (teilweise) gleich als Volltext digitalisiert und in einer Datenbank im Internet erfasst. So findet man schön illustrierte Ausgaben des Simplicissimus oder zahlreiche Titel von Martin Luther (siehe Abbildungen). Wer will kann auch mit Hilfe des angebotenen DFG-Browsers die Bücher im Original lesen. Das nenne ich doch mal eine zeitgemäße und benutzerfrundliche Lösung! Allerdings scheint die Indizierung bei Suchmaschinen nicht vorhanden zu sein, das ist ein Manko. 

    Abbildungen: Beispiele aus VD17.

    Sonntag, 12. Februar 2012

    Biologische Bücher im Internet


    Die Webseite www.biolib.de vereint mittlerweile mehr als 500 Bücher zum Thema Biologie mit über 16000 gescannten Seiten. Darunter sind Highlights wie die Bücher von Erich Haeckel - "Kunstformen der Natur" und "Die Radiolarien". Auch seher schön ist Die "Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz" (1885) von Otto Wilhelm Thomé.
    Es gibt auch immer wiede neue Dinge zu entdecken. Hinter dem sperrigen Buchtitel "Reise der Österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857, 1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore B. von Wüllerstorf-Urbair. Zoologischer Theil. 2. Band. Zweite Abteilung: Lepidoptera. Atlas" verbergen sich zum Beispiel 140 wunderschöne farbige Abbildungen mit Schmettelingen (Tagfaltern). 

    Die Webseite wird von Kurt Stüber, Bioinformatiker am Max Planck Institut für Züchtungsforschung in Köln aufgebaut und betreut.

    Freitag, 10. Februar 2012

    Nachlässe im Internet

    Nein heute geht es nicht um das neueste Social-Network-Tool, mit dem man sein ganzes Leben mit allen Fotos und Filmen privater oder sehr privater Natur freiwillig zu Big Brother hoch laden kann, sondern um Nachlässe von bereits Toten. Sicher interessant und in seiner Art einmalig ist ein Einblick in das Werk von
    Karl  Hans Janke - zwischen Genie und Wahnsinn.Sein Nachlass ist inzwischen bei der Deutschen Fotothek digitalisiert und somit allgemein zugänglich gemacht worden.
    Der Nachlass von Victor Klemperer ist ebenfalls digitalisiert. Unter anderem auch seine Tagebücher. Die vollständigen Tagebücher sind allerdings nur einen eingeschränkten Nutzerkreis zugänglich. Zur Zeit sind das die Nutzer am Campus der TU Dresden und der SLUB Dresden.

    Samstag, 4. Februar 2012

    Bilder für die Wissenschaft

    Unter dieser Überschrift bietet die deutsche Fotothek im Internet eine Vielfalt an Kupferstichen, Landkarten, Fotos, Zeichnungen und anderen bildlichen Darstellungen. Schauen wir uns ein paar Möglichkeiten im Detail an:
    Über das Kartenforum hatte ich ja bereits früher berichtet (siehe Post vom 22.02.09). Der Umfang des Kartenformum ist inzwischen weiter gewaltig gewachsen. Fast 16000 Karten von Deutschland, mehr als 8000 aus Sachsen sind abrufbar. Daneben findet man fast 70000 Architekturzeichnungen.
    Das Kupferstichkabinett Dresden bringt seine Schätze online. Man findet 1840 Treffer für "Dürer", 918 Treffer für die Brüder Barthel und Sebald Beham (Suchbegriff "Beham") und immerhin noch 50 Treffer für William Hogarth (Suchbegriff "Hogarth"). Das ist nicht schlecht!
      

    Etwas anders gegliedert findet man übrigens fast die gleichen und noch einige andere Kategorien unter dem Begriff "Digitale Sammlungen der SLUB". Gegenwärtig sind die Kategorien Technikgeschichte,  Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle, Bibliotheca Gastronomica (alte Kochbücher!), Bilddatenbank, Kartenforum, Architektur- und Ingenieurzeichnungen, Fotografennachlässe und Digitale Mediathek verfügbar.
    Ein weiteres Portal in dem die SLUB mitmischt ist "www.sachsendigital.de". Nach eigener Auskunft handelt es sich um eine "interdisziplinäre Wissensplattform zur Geschichte, Kultur und Landeskunde Sachsens". Unter dem Stichpunkt "Themen" bekommt man einige Schlagworte angeboten, insgesamt ist die Webseite aber eher unübersichtlich. Das liegt möglicherweise daran, dass hier doch trecht unterschiedliche Datenquellen vereint sind. So findet man z.B. Material vom Kartenforum Sachsen (SLUB), der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek (SLUB), das Digitale historische Ortsverzeichnis (ISGV)  und den Sachsen-Atlas der Sächsischen Staatskanzlei. 

    Donnerstag, 12. Januar 2012

    Ein neuer Struwwelpeter

    Das Buch "Go the Fuck to Sleep" von Adam Mansbach entwickelte sich in den USA zu einem Überraschungserfolg auf dem Buchmarkt. Darin sind niedliche Einschlafgedichte mit gräßlichen Flüchen kombiniert. Erfahrene Eltern wissen wie schwierig es manchmal sein kann, das Kind endlich zum Einschlafen zu bewegen. So spendet das Buch wenigstens Trost und Erheiterung für geplagte Eltern, wenngleich es eigentlich nicht so richtig als Einschlaflektüre für die Kleinen geeignet ist.

    Das Buch ist  unter dem Titel "Verdammte Scheiße, schlaf ein" inzwischen auch auf Deutsch erschienen.

    Donnerstag, 5. Januar 2012

    Die künftige First Lady der Volksrepublik China Peng Liyuan kann in zahlreichen Videos auf Youtube bewundert werden. Hier einige Links:


    Freitag, 30. Dezember 2011





    Heute eine Leseempfehlung für das Wochenende:
    The 3 Most Important Things in Life von Harlan Ellison.
    Gerade zum Jahreswechsel kann man ja mal über das Leben nachdenken...




    Montag, 12. Dezember 2011

    Bietet die Viadrina-Universität in Frankfurt(Oder) ein Esoterik-Studium an?

    Florian Freistetter berichtet in seinem Blog über einen Masterstudiengang an der genannten Universität mit der Bezeichnung "Masterstudiengang Komplementäre Medizin - Kulturwissenschaften - Heilkunde". Nach seinem ersten Eintrag  zu diesem Thema, bei dem  er akribisch die Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtmoduls Energy medicine auseinander nimmt, folgt ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung. Prompt reagiert die Viadrina Universität darauf und ändert die Beschreibung des Studiengangs auf ihrer Homepage. Florian Freistetter hat das alles in einem zweiten Eintrag in seinem Blog dokumentiert. Sehr amüsant zu lesen.
    Allerdings mache ich mir Sorgen über die Lehrinhalte an dieser Universität.

    Sonntag, 20. November 2011

    Alle Themenparks dieser Welt

    Welcher Junge würde nicht davon träumen, alle Themenparks dieser Welt zu besuchen. Es gibt jemanden der sich diesen Traum gerade verwirklicht. Stefan Zwanzger besucht einen Park nach dem anderen. Auf seiner Webseite www.thethemeparkguy.com dokumentiert und bewertet er alle besuchten Parks. Neben den bekannten Parks aus Deutschland, Europa und den USA war er auch schon an exotischen Orten. Sicherlich nicht für jeden erreichbar sind die Themenparks im Iran und Nordkorea. Lesenswert, Anschauen!
     In seinen Berichten erfährt man nicht nur etwas über die Qualität der Parks und deren Attraktionen, sondern nebenbei auch über das Land und die Leute die dort leben.

    Sonntag, 27. Februar 2011

    Inspirationsquellen des Mosaik

    Beim Lesen von "Die Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen: Vom Entstehen einer Comic-Legende in der DDR" von Matthias Friske bin ich auf die Inspirationsquellen der Mosaikautoren aufmerksam geworden. Das wäre einmal das Buch von Lincoln Barnett und der LIFE-Redaktion: "Die Welt in der wir leben. Die Naturgeschichte unserer Erde", Droemer/Knaur, München und Zürich 1956. Dabei handelt es sich um die deutsche Ausgabe von "The World We Live In". Die zugrunde liegenden Texte und lllustrationen erschienen zuerst zwischen 1952 und 54 als 13-teilige Serie im LIFE Magazine. Zahlreiche Abbildungen aus der Entwicklungsgeschichte der Erde aus diesem Buch wurden für die Weltraumserie des Moasik in sehr ähnlicher Form verwendet. Eine ausführliche Gegenüberstellung dieser Abbildungen gibt es im "Mosapedia" unter dem Stichwort "Die Welt in der wir leben"
    Ganze Storylines der Serie über die Entwicklung der Dampfmaschine sind eng an das Buch "Die eisernen Engel" von Walther Kiaulehn angelehnt. Das Buch erschien 1935 erstmalig und hatte erlebte 1953/54 noch einige Auflagen. Zahlreiche Abbildungen aus dem Buch scheinen direkt für das Mosaik verwendet worden zu sein. Eine ausführliche Dokumentation dazu findet man wiederum bei Mosapedia unter dem Stichwort "Die eisernen Engel". 

    Samstag, 26. Februar 2011

    Geheimnisvolle Artefakte

    Neben der "Himmelsscheibe von Nebra", die möglicherweise eine Fälschung sein könnte, gibt es noch andere geheimnisvolle Artefakte in Europa. Da hätten wir z.B. die berühmten "Goldenen Hüte" von denen inzwischen vier Exemplare bekannt sind. Außerdem noch den Diskos von Phaistos. Die goldenen Hüte sind ausführlich bei Wikipedia beschrieben, siehe z.B. der Berliner Goldhut, Goldener Hut von Schifferstadt. Es gibt eine umfangreiche Theorie zur Kalenderfunktion dieser Hüte. Da es vier Stück davon gibt, die zu unterschiedlichen Zeiten und an ganz verschiedenen Orten gefunden wurden und diese noch dazu aus Gold bestehen, wird es sich wohl nicht um Fälschungen handeln.
    Der Diskos von Phaistos ist dagegen umstritten und es gelang bis heute überhaupt nicht die Schriftzeichen, sofern es denn solche sind, zu entziffern. Hypothesen zur Deutung findet man bei:

    Dienstag, 22. Februar 2011

    Auf der Suche nach dem verlorenen Plagiat

    Große Teile der Disseration von Karl-Theodor zu Guttenberg sind abgeschrieben. Das geht zur Zeit durch alle Medien (siehe z. B. Zeit Online, Welt.online, FAZ.net).  Inzwischen gibt es ein gemeinsames Projekt ("Wiki") im Internet, bei dem Nutzer neue Fundstellen von Plagiaten ablegen können. Die Adresse lautet: GuttenPlag Wiki. Dort findet man auch eine Grafik, die sehr plastisch alle Seiten darstellt, auf denen Plagiate gefunden wurden. Der Interaktive Guttenberg Report" bietet eine direkte Gegenüberstellung der eingescannten Dissertation mit den plagiierten Textstellen.
    Der Medienwissenschaftler Stefan Weber beschäftigt sich shon seit längerem mit Plagiaten in der Wissenschaft. In seinem Blog verfolgt er die aktuelle Situation im Fall Guttenberg. Stefan Weber hatte schon andere spektakuläre Fälle untersucht, z.B. warf er dem ehemaligen österreichischen Wissenschaftsminister Johannes Hahn vor, in seiner Dissertation „absolut schlampig“ gearbeitet und „seitenweise unzitiert abgeschrieben“ zu haben.
     

    Sonntag, 20. Februar 2011

    Neues von der Himmelsscheibe

    Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) hat die Wort- und Bildmarke “Himmelsscheibe von Nebra” gelöscht (Berichte siehe z.B. Markenmagazin und MarkenBlog). Der Antrag zur Löschung der Marke wurde von Ralf Möbius, Fachanwalt für IT-Recht und Informationstechnologierecht gestellt. Unter anderem führte der Anwalt in seinem Antrag aus, dass „die Himmelsscheibe von Nebra sei erkennbar ein vor etwa 4000 Jahren hergestelltes archäologisches Fundstück (Kunstwerk) und könne damit augenscheinlich überhaupt nichts mit den Dienstleistungen eines Unternehmens aus der Neuzeit zu tun haben, so dass die Marke kein geeignetes Kennzeichen im Sinne von § 3 MarkenG darstelle”

    Freitag, 29. Oktober 2010

    Die Sprichwort-Plattform

    Unter der Adresse www.sprichwort-plattform.org kann man eine Vielzahl deutscher Sprichworte abrufen. Diese sind sorgfältig mit Quellenangaben und Erklärungen versehen. Aber nicht nur dass, der eigentliche Clou dabei ist, dass die Sprichworte in verschiedenen Sprachen abgerufen werden können. Neben dem deutschen Katalog gibt es die Sprichworte noch in Slowenisch, Slowakisch, Tschechisch und Ungarisch. Die Webseite ist das Ergebniss einer Projektes der Europäischen Kommission.

    Schauen Sie mal rein und frischen Sie Ihre Kenntnisse über Sprichworte auf!

    Freitag, 22. Oktober 2010


    Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun wird in Kurzform auf der Webseite von [TEIA] innerhalb des Kurses Unternehmensführung vorgestellt.


    Mittwoch, 28. Juli 2010

    Automatic Publishing - Automatisch Bücher erzeugen

    Das geht prinzipiell ganz einfach: Man lädt sich alle Seiten von Wikipedia zu einem bestimmten Themengebiet herunter, stellt diese zu einem Buch mit einem wohlklingenden Titel zusammen und beauftragt einen Verlag, der "Print on Demand" anbietet. Dann vermarktet man das Werk als Neuerscheinung. Günstig ist es noch, wenn im Titel viele wichtige und interessante Schlagworte vorkommen. Es gibt bereits mehrere Verlage die dieses Geschäftsmodell intensiv betreiben und nach eigener Aussage mehr als 10.000 Titel jährlich herausbringen! Es handelt sich dabei um die Verlage Alphascrip Publishing, Betascript Publishing und Fastbook Publishing.
    Beispiele für Bücher mit wohlklingenden und stichwortreichen Titeln:

    Die meisten dieser Bücher tragen auf dem Titelblatt das Qualitätssiegel "High Quality Content by WIKIPEDIA articles!". Damit können Sie sicher sein, dass Sie alles was in diesen Büchern finden, auch selbst bei Wikipedia recherchieren können! Falls Sie einen Internetzugang haben, können Sie sich die 30 bis 60 Euro die so ein Buch kostet sparen und gemütlich selbst nach den Themen in Wikipedia recherchieren.

    Kommentare empörter Käufer:

    Donnerstag, 8. Juli 2010

    Automatisch Bloggen

    Inzwischen muss man sich nicht einmal mehr selbst die Mühe machen und Texte in seinen Blog eintippen, sondern es gibt Software, die einem diese Arbeit abnimmt. Diese generiert automatisch Inhalte für den eigenen Blog ("Content" für den "Automatic Blog" oder kurz "Autoblog") , indem Sie diese von anderen Webseiten bezieht. (Die Quelle wird sollte dabei ordentlich zitiert werden, damit es keinen Ärger mit den Urheberrechten gibt.)

    So gab es z.B. ein Plugin für Wordpress (ein Blog-Anbieter) welches automatisch Blogs produziert (Zitat hier). Es tummeln sich auch verschiedene Anbieter, die Software für diesen Zweck verkaufen (hier ein paar Beispiele: 1, 2 und 3).

    Soweit ich überhaupt einen Sinn darin erkennen kann, geht es darum, möglichst viel Kundschaft auf den eigenen Blog zu locken, also "Klicks" zu generieren, damit man ein bischen Geld mit den Werbeanzeigen verdient. Ich halte das allerdings für unsinnig und genau so gefährlich wie Spam-Mails verschicken. Damit wird in kurzer Zeit auch die "Blogosphäre" mit sinnlosem Gebabbel zugemüllt werden.

    Demnächst in diesem Blog: Gibt es auch eine Möglichkeit automatisch Bücher zu erstellen?

    Montag, 5. Juli 2010

    It was a dark and stormy night...

    So fängt der Roman "Paul Clifford" von Edward Bulwer-Lytton an. Diese Redewendung ist inzwischen sprichwörtlich und steht für den schwülstigen Anfang eines schlechten Romans. Es gibt auch einen "Bulwer-Lytton Fiction Contest", bei dem der schlechteste Anfang eines Romans prämiert wird.

    Sonntag, 21. Februar 2010

    Alternativen zu Ebay

    Nachtrag zu Ebay macht jetzt "Big Business"
    Leider gibt es bei alternativen Auktionshäusern, wie z.B. hood.de, wieder andere Probleme als zu hohe Gebühren. Auf Plattformen die nicht so gross sind, hat man natürlich als Verkäufer auch weniger Nachfrage, also weniger Verkäufe. Als Käufer wiederum findet man entweder nicht alles oder man muss höhere Preise bezahlen. Das ist aber vielleicht noch nicht so schlimm, wie folgende Sachverhalte, die ich aus den unten verlinkten Diskussionsbeiträgen entnehmen konnte:
    • Geringe Disziplin der Käufer beim Bezahlen, d.h. es sind viele Spassbieter unterwegs, die gar nicht daran denken für ihr Gebot auch Geld zu bezahlen.
    • Verkäufer kassieren manchmal das Geld, melden sich dann sofort bei der Handelsplattform ab und liefern niemals die Ware.
    Leider ist der Mensch nicht immer gut und ehrlich. Wenn also Kontrollmechanismen auf der Handelsplattform fehlen, kommt es häufiger zu Missbrauch. Wer sich selbst ein Bild machen will, kann zum Beispiel die gesammelten Erfahrungsberichte und Bewertungen zu hood auf ciao.de oder gutefrage.net lesen.

    Donnerstag, 18. Februar 2010

    Ebay macht jetzt "Big Business"

    Es gab einmal einen symphatischen Flohmarkt, gleich um die Ecke auf meinem Desktop. Dort bin ich gern einkaufen gegangen und ich habe auch manchmal selbst ein paar alte Dinge verkauft. Der Laden war zwar etwas unübersichtlich und nicht besonders sortiert, abe man konnte dort fast alles kaufen, außer Sprengstoffe und Drogen. Inzwischen haben die Besitzer des Flohmarktes ihr Geschäft neu ausgerichtet. Kleine Händler werden mit hohen Gebühren und Schikanen verdrängt und man versucht große Firmen anzulocken, damit die ihre Massenwaren feil bieten. Damit ist ebay dann demnächst nicht mehr der symphatische An- und Verkauf für jedermann, sondern nur noch ein weiterer Internet-Versandhandel, wie es schon so viele gibt.
    Seit 2007 wird es immer unangenehmer: Für Privatverkäufer werden unsinnige Hürden aufgebaut - man darf für viele Artikel gar keine oder nur willkürlich begrentzte Versandkosten verlangen. Verkäufer dürfen Transaktionen nur noch positiv bewerten, was das ganze Bewertungssystem ad absurdum führt. Infolge dessen ziehen sich viele Klein- und Gelegenheitsverkäufer zurück. Für Käufer bedeutet das weniger Angebote und höhere Preise bei Gebrauchtwaren und alten Dingen.
    Ich glaube es ist Zeit für einen neuen Flohmarkt im Internet. An- und Verkauf müsste man doch eigentlich auch auf einer verteilten Plattform ("Peer-to-Peer") verwirklichen können? Ein rechtsgültiger Kaufvertrag zwischen Käufer und Verkäufer kommt mit Abgeben eines Gebotes und Erteilung des Zuschlages bei der Versteigerung zustande. Dazu braucht man doch keinen Konzern, der Gebühren kassiert und im Streitfall, so gut wie nichts unternimmt! So etwas sollte doch dezentral, aber mit einer gemeinsamen Software zu verwirklichen sein! Macht Euch mal Gedanken, wie man so etwas technisch umsetzen kann! Man braucht dann möglicherweise ein sicheres System zur Abwicklung der Bezahlungen. Aber dafür gibt es ja z.B. PayPal.
    Außerdem gibt es bereits Alternativen zu Ebay, z.B. www.hood.de. Hier kann man kostenlos kaufen und verkaufen. Die Webseite wird durch die Vermarktung von Werbeplätzen finanziert. Ich habe allerdings noch keine Erfahrungen mit dieser Plattform gesammelt.
    Beiträge bei denen die neue Geschäftspolitik von Ebay diskutiert wird:

    Montag, 4. Januar 2010

    Die "Bücherstadt Leipzig" existiert nicht mehr

    Die Stadt Leipzig war lange Zeit eine traditionsreicher Standort für Verlage und Publikationshäuser aller Art. Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig wurde 1764 gegründet, selbst Goethe wurde hier unterrrichtet. Die Hochschule verlieh dem Verlagswesen der Stadt zahlreiche künstlerische Impules und steigerte die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. Die Leipziger Buchmesse findet seit dem 17. Jahrhundert statt. Zu DDR-Zeiten nutzte man die Leipziger Buchmesse als Aushängeschild und die Stadt scmückte sich mit der Bezeichnung "Bücherstadt".

    Von diesem Glanz vergangener Zeiten ist nichts mehr übrig geblieben. Alle wichtigen Verlage haben die Stadt verlassen:

    • Der Reclam-Verlag hat bereits 2006 seine Außenstelle in Leipzig geschlossen. Der Verlag residiert jetzt in Stuttgart.
    • Die Leipziger Niederlassung des Insel-Verlags Frankfurt ist Ende 2009 geschlossen worden und zieht mit dem Mutterkonzern Suhrkamp nach Berlin (Quelle: MDR Sachsen).
    • Das Leipziger Büro des Bibliographisen Institutes F. A. Brockhaus hat seine Niederlassung in Leipzig geschlossen. Die Leipziger Redaktion hat die letzten Ausgaben der Brockhaus Enzyklopädie herausgegeben. Der "große Brockhaus" sollte als Online-Portal freigeschaltet werden. Dazu ist es jedoch nicht mehr gekommen. Einen Teil der Archivbestände hat das Staatsarchiv Leipzig übernommen (Quelle: Sächsisches Archivblatt, Heft 2/2009, Seite 10). Die Rechte an der Marke "Brockhaus" hat die wissenmedia GmbH übernommen. Das ist ein Ableger der Bertelsmann AG. Die wissenmedia GmbH will den Namen Brockhaus zur Vermarktung von lexikalischem Wissen nutzen. Zitat Pressemitteilung:"Außerdem zeichne sich immer deutlicher ab, dass die Informationsflut aus dem Internet für den Einzelnen nicht mehr zu bewältigen sei und die Relevanz von geprüftem Wissen und Orientierung täglich steige. ... Hier sehen wir ein enormes Potenzial für die Premium-Marke Brockhaus, das wir nutzen werden."
    Mein Kommentar zu diesem letztem sehr ehrenwerten und nicht ganz uneigennützigen Vorhaben: Ich glaube nicht, dass man mit Lexika noch Geld verdienen kann. Wikipedia wird mittelfristig alle Lexikon-Verlage in den Ruin treiben. Mit Lexika kann man kein Geld mehr verdienen! Die Kraft, Energie und Aktivität von Millionen Nutzern und Autoren kann keine noch so gut ausgestattete Redaktion aufbringen. Klar hat Wikipedia immer noch Schwächen und Mängel, aber diese werden mit der Zeit immer weniger.