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Samstag, 9. Januar 2021

Strange Maps, Strange Places

Einen Atlas kartographischer Kuriositäten "Seltsame Karten" hat Frank Jacobs publiziert. Dabei handelt es sich zum Beispiel um literarische Karten, Propagandakarten oder kartographische Irrtümer. Außerdem betreibt er den Blog "Strange Maps". Dort werden verschiedenen ungewöhnliche Aspekte der Kartographie behandelt. 



In eine ähnliche Richtung geht das Buch "Die seltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett. Dort werden zum Beispiel Orte beschrieben, die keine Nation haben will, die scheinbar zu zwei Nationalstaaten gleichzeitig gehören, versteckte Labyrinthe, unterirdische, verlassene oder überbaute Städte. 

 

Samstag, 3. März 2018

Deutsch schreiben

Stilkunde

Wolf Schneider hat zahlreiche Bücher zur Stilkunde und zum Schreiben von Texten  veröffentlicht. Ein Klassiker ist "Deutsch für Profis". Einige Texte von ihm sind auch online verfügbar, so zum Beispiel die Serie zur Stilkunde auf zeit.de.



Samstag, 9. Dezember 2017

Arabian Sexuality

Liebe und Sex der Araber


Shereen el Feki hat ein Buch über Sex in den arabischen Ländern geschrieben. Der Titel lautet "Sex und die Zitadelle: Liebesleben in der sich wandelnden arabischen Welt".  Von der Ehe bis zur männlichen Prostitution verrät es viele Details des islamischen Geschlechterlebens. Eine Rezension von Neclan Kelek finden Sie in der "Welt".


Samstag, 14. Oktober 2017

Das Voynich-Manuskript


Das sogenannte Voynich-Manuskript ist eine mittelalterliche Handschrift. Diese befindet sich seit 1969 im Bestand der Beinecke Rare Book and Manuscript Library der Yale University. Dieses Buch ist bis heute ein einziges Rätsel: Es ist in einer unbekannten Schrift und Sprache geschrieben. Bis heute ist es nicht gelungen, den Inhalt zu entschlüsseln. Es ist unklar, worum es in dem Buch geht und ob es überhaupt einen sinvollen Inhalt hat. Ist das Manuskript in einer Geheimschrift, einer unbekannten Sprache geschrieben? Oder hat sich der Autor einen Spaß gemacht und sich einfach eine sinnlose Schrift ausgedacht? Rätsel über Rätsel, die bis heute nicht gelöst sind. Ausführliche Informationen über den Stand der Untersuchungen gibt Wikipedia, unten einige Illustrationsbeispiele von Wikimedia Commons.




Im Manuskript gibt es sehr viele botanische Darstellungen (siehe oben) und einige symbolische Zeichnungen (unten). Teilweise handelt es sich um sehr aufwändig gestaltete Zeichnungen mit mehrteiligen Klappkarten.





Die Medien berichten  hin und wieder über das Manuskript (welt.de, www.gwup.org) und es gibt immer mal wieder Behauptungen, dass jemand das Rätsel gelöst habe, so z.B auf der Webseite www.grenzwissenschaft-aktuell.de. Überzeugend sind diese Lösungsvorschläge bisher nicht. Die verschiedenen Theorien zum Manuskript werden auf der Webseite der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften recht gut zusammengefasst.




Mittwoch, 10. Juni 2015

Vegetarismus

Gegen die neue Religion des Vegetarismus


Udo Pollmer, Georg Keckl und Klaus Alfs liefern mit ihrem Buch "Don't go Veggie!" eine Kampfschrift gegen die Ersatzreligion Vegetarismus ab. Auch sonst nimmt Udo Pollmer kein Blatt vor den Mund und sagt offen seine Meinung. Es ist nicht so einfach diese beiseite zu wischen, da er als Lebensmittelchemiker mit fundierten Argumenten aufwartet. Er ist seit Jahren mit Berichten und Interviews in den Medien präsent, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen:
Informationen zur Person Udo Pollmer gibt es bei Wikipedia und einen Lebenslauf mit Publikationsliste beim Europäischen Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften E.U.L.E.e.V.

    Sonntag, 9. Februar 2014

    Bibliotheken als Papiermuseen

    Die Zukunft der Bibliotheken


    "Bibliotheken sind Papiermuseen. Wenn sie sich nicht bald grundsätzlich wandeln, haben sie kaum noch eine Existenzberechtigung. Was sie können, kann das Internet besser." Dieser Kommentar von Kathrin Passig erschien in der Zeit online am 04.11.2013. Die Leserkommentare auf der Webseite der Zeit waren vielfältig und furios. 
    Auch Bibliothekare setzen sich mit diesen Thesen intensiv auseinander und so waren bereits in der Dezemberausgabe des "Magazins der Bibliotheken in Sachsen" (BIS) erste Reaktionen auf diesen Artikel zu lesen. So steht im Editorial von Michael Golsch: "Bei objektiver Betrachtung lassen sich Kathrin Passigs Argumente jedoch nicht so einfach von der Hand weisen. Das gilt für die nur in elektronischen Dokumenten verfügbare Volltextsuche ebenso wie für das "multiple Regal", in dem elektronische Texte beliebig kombiniert und damit unterschiedlichsten Sachverhalten effizient zugeordnet werden können. Zwei unschlagbare Vorteile der digitalen Bibliothek."
    Das Thema Zukunft der Bibliotheken  wurde in dem Artikel "Wie schnell und wohin?" (BIS, Dezember 2013, Jahrgang 6, Nr. 03, Seite 166-167) noch einmal aufgegriffen. Im Rahmen des Festkolloquiums zum 60. Geburtstag des  Generaldirektors der SLUB wurden verschiendene Zielkonflikte deutlich, "die Bibliotheken je nach Betriebsgröße, Ressourcenausstattung und gestalterischem Ehrgeiz individuell auszugleichen haben". Diese Konflikte sind:
    • Konkurrenz und Kooperation
    • Tradition und Innovation
    • Experiment und Nachhaltigkeit
    Aber lesen Sie die Texte doch einfach selbst, denn auch diese sind im Internet frei verfügbar.           ;-)

    Samstag, 1. Februar 2014

    Römers Garten

    In der Leipziger Universitätsbibliothek (Bibliotheca Albertina) läuft eine Ausstellung unter dem Titel Römers Garten.  Diese bietet eine Auswahl aus den etwa 2600 Bänden der Pflanzenbuchsammlung von Rudolph Benno von Römer (1803-1871), die jetzt im Besitz der Universitätsbibliothek sind. Aus der Beschreibung der Ausstellung: "Pflanzen wachsen überall auf der Welt, Bücher bilden das ab. Über Jahrhunderte hinweg haben Wissenschaftler, Gelehrte, Apotheker, Hobby-Botaniker und Pflanzenkundige gesammelt und verglichen, benannt und gezeichnet. In oft aufwändig gestalteten Büchern werden Pflanzen nach Gattungen, nach Regionen und nach Schönheit geordnet und in Handarbeit zum Leuchten gebracht. Die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Leipzig will diesen Glanz verstärken und zugleich die Hintergründe erläutern, vor denen die buchgestalterischen Aktivitäten zu verstehen sind."

    Die Ausstellung ist vom 15. November 2013 bis zum 30. März 2014 täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Einen Bericht über die Ausstellung finden Sie im Magazin der Bibliotheken in Sachsen, Jahrgang 6, Nr. 03, Dezember 2013, Seite 148-149 (siehe auch die Abbildung beim nächsten Blogeintrag).

    Dienstag, 13. November 2012


    Aus der "Blogosphäre des 18. Jahrhunderts"


    Die digitale Edition des umfangreichen Briefwechsels von August Wilhelm Schlegel wird gegenwärtig als DFG gefördertes Projekt bearbeitet. Der Fortschritt des Projektes kann unter http://august-wilhelm-schlegel.de/ verfolgt werden.
    Einen ausführlichen Bericht über das Vorhaben findet man im Magazin der Bibliotheken in Sachsen (BIS), Heft 3 , Jahrgang 5, September 2012 auf Seite 160.

    Montag, 7. Mai 2012

    Mittelalterliche Handschriften im Internet

    Mittelalterliche Handschirften, die als Unikate oder nur in wenigen Kopien exisiteren sind im Internet verfügbar. Unter der Adresse www.manuscripta-mediaevalia.de findet man ein Portal für mittelalterliche Handschriften. Ein gemeinsamer Katalog für Autographen und Nachlässe in Deutschland ist bei der Staatsbibliothek Berlin zu finden. Auch die Sächsische Landesbibliohtek - Staats-und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) präsentiert ihre Schätze. Herausragende Einzelstücke der Handschriftensammlung sind unter den Menüpunkten Sammlungen /Handschriften auffindbar.Glanzlichter sind sicher die Maya-Handschrift und der Der Sachsenspiegel (Suche nach: Mscr.Dres.M.32). Aber auch weniger bekannte Handschriften wie z.B.
    Parzival von Wolfram von Eschenbach (Suche nach Mscr.Dres.M.66) oder das Kriegsbuch des Christoph Neythart (Suche nach Mscr.Dres.A.22) sind einen Blick wert.

    Abbildungen aus dem Sachsenspiegel (links) und dem Kriegsbuch des Christoph Neythart (rechts) beides SLUB Dresden. 

    Die SLUB hat einen "Liste der Handschriften" nach Signatur sortiert im Internet veröffentlicht. Dort findet man relativ schnell die entsprechenden digitalen Volltextversionen, vorausgesetzt man kennt die Signatur der Bibliothek. 

    Sonntag, 6. Mai 2012

    Von Aeschylus zu Luther - Portraits der frühen Neuzeit


    In Kooperation mehrerer Bibliotheken entsteht eine Bilddatenbank mit Protraits der frühern Neuzeit. Die Abbildungen können unter www.portraitindex.de abgerufen werden.

    Samstag, 28. April 2012

    Technikgeschichte

    Die SLUB in Dresden verfügt über eine digitale Sammlung zur Technikgeschichte. Die Starseite bietet minimale Informationen, danach wird es schwierig eine Übersicht zu bekommen.
    Einzelne Treffer möchte ich hier auflisten:
    • Die Suche nach Heinrich Zeising liefert mehrere Bände seines zwischen 1607 und 1612 veröffentlichten "Teatri machinarum" mit interessanten Abbildungen aller möglichen Maschinen und Geräte.
    • Das Stichwort "Alchemie" liefert entsprechende Bände imVolltext vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.
    • "Das Bergbüchlein" des Rülein von Calw ist mit mehreren Ausgaben vertreten.

     Abbildung aus Heinrich Zeisings "Teatri Machinarum" von der SLUB.

    Sonntag, 1. April 2012

    Deutsche Bücher des 16. und 17. Jahrhunderts

    Im Internet existieren Verzeichnisse der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts. Mit finanzieller Förderung durch die DFG erschien das Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts ("VD16") zunächst zwischen 1983 und 2000 in Buchform. Damit ist zwar eine Nachweis über die Drucke vorhanden, aber die Recherche in den Werken selbst war natürlich immer noch zeitaufwändig und mühsam. Inzwischen wird der Bestand der Bücher des 16. Jahrhunderts nach und nach digitalisiert. Die Webseite dazu scheint sich noch im Aufbau zu befinden. 
    Die Drucke des 17. Jahrhunderts ("VD17") werden inzwischen (teilweise) gleich als Volltext digitalisiert und in einer Datenbank im Internet erfasst. So findet man schön illustrierte Ausgaben des Simplicissimus oder zahlreiche Titel von Martin Luther (siehe Abbildungen). Wer will kann auch mit Hilfe des angebotenen DFG-Browsers die Bücher im Original lesen. Das nenne ich doch mal eine zeitgemäße und benutzerfrundliche Lösung! Allerdings scheint die Indizierung bei Suchmaschinen nicht vorhanden zu sein, das ist ein Manko. 

    Abbildungen: Beispiele aus VD17.

    Sonntag, 12. Februar 2012

    Biologische Bücher im Internet


    Die Webseite www.biolib.de vereint mittlerweile mehr als 500 Bücher zum Thema Biologie mit über 16000 gescannten Seiten. Darunter sind Highlights wie die Bücher von Erich Haeckel - "Kunstformen der Natur" und "Die Radiolarien". Auch seher schön ist Die "Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz" (1885) von Otto Wilhelm Thomé.
    Es gibt auch immer wiede neue Dinge zu entdecken. Hinter dem sperrigen Buchtitel "Reise der Österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857, 1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore B. von Wüllerstorf-Urbair. Zoologischer Theil. 2. Band. Zweite Abteilung: Lepidoptera. Atlas" verbergen sich zum Beispiel 140 wunderschöne farbige Abbildungen mit Schmettelingen (Tagfaltern). 

    Die Webseite wird von Kurt Stüber, Bioinformatiker am Max Planck Institut für Züchtungsforschung in Köln aufgebaut und betreut.

    Freitag, 10. Februar 2012

    Nachlässe im Internet

    Nein heute geht es nicht um das neueste Social-Network-Tool, mit dem man sein ganzes Leben mit allen Fotos und Filmen privater oder sehr privater Natur freiwillig zu Big Brother hoch laden kann, sondern um Nachlässe von bereits Toten. Sicher interessant und in seiner Art einmalig ist ein Einblick in das Werk von
    Karl  Hans Janke - zwischen Genie und Wahnsinn.Sein Nachlass ist inzwischen bei der Deutschen Fotothek digitalisiert und somit allgemein zugänglich gemacht worden.
    Der Nachlass von Victor Klemperer ist ebenfalls digitalisiert. Unter anderem auch seine Tagebücher. Die vollständigen Tagebücher sind allerdings nur einen eingeschränkten Nutzerkreis zugänglich. Zur Zeit sind das die Nutzer am Campus der TU Dresden und der SLUB Dresden.

    Samstag, 4. Februar 2012

    Bilder für die Wissenschaft

    Unter dieser Überschrift bietet die deutsche Fotothek im Internet eine Vielfalt an Kupferstichen, Landkarten, Fotos, Zeichnungen und anderen bildlichen Darstellungen. Schauen wir uns ein paar Möglichkeiten im Detail an:
    Über das Kartenforum hatte ich ja bereits früher berichtet (siehe Post vom 22.02.09). Der Umfang des Kartenformum ist inzwischen weiter gewaltig gewachsen. Fast 16000 Karten von Deutschland, mehr als 8000 aus Sachsen sind abrufbar. Daneben findet man fast 70000 Architekturzeichnungen.
    Das Kupferstichkabinett Dresden bringt seine Schätze online. Man findet 1840 Treffer für "Dürer", 918 Treffer für die Brüder Barthel und Sebald Beham (Suchbegriff "Beham") und immerhin noch 50 Treffer für William Hogarth (Suchbegriff "Hogarth"). Das ist nicht schlecht!
      

    Etwas anders gegliedert findet man übrigens fast die gleichen und noch einige andere Kategorien unter dem Begriff "Digitale Sammlungen der SLUB". Gegenwärtig sind die Kategorien Technikgeschichte,  Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle, Bibliotheca Gastronomica (alte Kochbücher!), Bilddatenbank, Kartenforum, Architektur- und Ingenieurzeichnungen, Fotografennachlässe und Digitale Mediathek verfügbar.
    Ein weiteres Portal in dem die SLUB mitmischt ist "www.sachsendigital.de". Nach eigener Auskunft handelt es sich um eine "interdisziplinäre Wissensplattform zur Geschichte, Kultur und Landeskunde Sachsens". Unter dem Stichpunkt "Themen" bekommt man einige Schlagworte angeboten, insgesamt ist die Webseite aber eher unübersichtlich. Das liegt möglicherweise daran, dass hier doch trecht unterschiedliche Datenquellen vereint sind. So findet man z.B. Material vom Kartenforum Sachsen (SLUB), der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek (SLUB), das Digitale historische Ortsverzeichnis (ISGV)  und den Sachsen-Atlas der Sächsischen Staatskanzlei. 

    Donnerstag, 12. Januar 2012

    Ein neuer Struwwelpeter

    Das Buch "Go the Fuck to Sleep" von Adam Mansbach entwickelte sich in den USA zu einem Überraschungserfolg auf dem Buchmarkt. Darin sind niedliche Einschlafgedichte mit gräßlichen Flüchen kombiniert. Erfahrene Eltern wissen wie schwierig es manchmal sein kann, das Kind endlich zum Einschlafen zu bewegen. So spendet das Buch wenigstens Trost und Erheiterung für geplagte Eltern, wenngleich es eigentlich nicht so richtig als Einschlaflektüre für die Kleinen geeignet ist.

    Das Buch ist  unter dem Titel "Verdammte Scheiße, schlaf ein" inzwischen auch auf Deutsch erschienen.

    Mittwoch, 28. Juli 2010

    Automatic Publishing - Automatisch Bücher erzeugen

    Das geht prinzipiell ganz einfach: Man lädt sich alle Seiten von Wikipedia zu einem bestimmten Themengebiet herunter, stellt diese zu einem Buch mit einem wohlklingenden Titel zusammen und beauftragt einen Verlag, der "Print on Demand" anbietet. Dann vermarktet man das Werk als Neuerscheinung. Günstig ist es noch, wenn im Titel viele wichtige und interessante Schlagworte vorkommen. Es gibt bereits mehrere Verlage die dieses Geschäftsmodell intensiv betreiben und nach eigener Aussage mehr als 10.000 Titel jährlich herausbringen! Es handelt sich dabei um die Verlage Alphascrip Publishing, Betascript Publishing und Fastbook Publishing.
    Beispiele für Bücher mit wohlklingenden und stichwortreichen Titeln:

    Die meisten dieser Bücher tragen auf dem Titelblatt das Qualitätssiegel "High Quality Content by WIKIPEDIA articles!". Damit können Sie sicher sein, dass Sie alles was in diesen Büchern finden, auch selbst bei Wikipedia recherchieren können! Falls Sie einen Internetzugang haben, können Sie sich die 30 bis 60 Euro die so ein Buch kostet sparen und gemütlich selbst nach den Themen in Wikipedia recherchieren.

    Kommentare empörter Käufer:

    Montag, 4. Januar 2010

    Die "Bücherstadt Leipzig" existiert nicht mehr

    Die Stadt Leipzig war lange Zeit eine traditionsreicher Standort für Verlage und Publikationshäuser aller Art. Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig wurde 1764 gegründet, selbst Goethe wurde hier unterrrichtet. Die Hochschule verlieh dem Verlagswesen der Stadt zahlreiche künstlerische Impules und steigerte die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. Die Leipziger Buchmesse findet seit dem 17. Jahrhundert statt. Zu DDR-Zeiten nutzte man die Leipziger Buchmesse als Aushängeschild und die Stadt scmückte sich mit der Bezeichnung "Bücherstadt".

    Von diesem Glanz vergangener Zeiten ist nichts mehr übrig geblieben. Alle wichtigen Verlage haben die Stadt verlassen:

    • Der Reclam-Verlag hat bereits 2006 seine Außenstelle in Leipzig geschlossen. Der Verlag residiert jetzt in Stuttgart.
    • Die Leipziger Niederlassung des Insel-Verlags Frankfurt ist Ende 2009 geschlossen worden und zieht mit dem Mutterkonzern Suhrkamp nach Berlin (Quelle: MDR Sachsen).
    • Das Leipziger Büro des Bibliographisen Institutes F. A. Brockhaus hat seine Niederlassung in Leipzig geschlossen. Die Leipziger Redaktion hat die letzten Ausgaben der Brockhaus Enzyklopädie herausgegeben. Der "große Brockhaus" sollte als Online-Portal freigeschaltet werden. Dazu ist es jedoch nicht mehr gekommen. Einen Teil der Archivbestände hat das Staatsarchiv Leipzig übernommen (Quelle: Sächsisches Archivblatt, Heft 2/2009, Seite 10). Die Rechte an der Marke "Brockhaus" hat die wissenmedia GmbH übernommen. Das ist ein Ableger der Bertelsmann AG. Die wissenmedia GmbH will den Namen Brockhaus zur Vermarktung von lexikalischem Wissen nutzen. Zitat Pressemitteilung:"Außerdem zeichne sich immer deutlicher ab, dass die Informationsflut aus dem Internet für den Einzelnen nicht mehr zu bewältigen sei und die Relevanz von geprüftem Wissen und Orientierung täglich steige. ... Hier sehen wir ein enormes Potenzial für die Premium-Marke Brockhaus, das wir nutzen werden."
    Mein Kommentar zu diesem letztem sehr ehrenwerten und nicht ganz uneigennützigen Vorhaben: Ich glaube nicht, dass man mit Lexika noch Geld verdienen kann. Wikipedia wird mittelfristig alle Lexikon-Verlage in den Ruin treiben. Mit Lexika kann man kein Geld mehr verdienen! Die Kraft, Energie und Aktivität von Millionen Nutzern und Autoren kann keine noch so gut ausgestattete Redaktion aufbringen. Klar hat Wikipedia immer noch Schwächen und Mängel, aber diese werden mit der Zeit immer weniger.

    Donnerstag, 12. November 2009

    Codex Sinaiticus - Die älteste Bibel der Welt

    Unter der Adresse www.codex-sinaiticus.net findet man die digitalisierte Form einer der ältesten Bibeln der Welt. Der Text, der heute auf vier Standorte in der Welt verteilt ist, wird hier erstmals seit 1844 (virtuell) wieder vereint.

    Man darf im Internet den eingescannten Originaltext bewundern. Die dazu angebotene Benutzeroberfläche ist etwas mühsam zu bedienen, aber nach ein paar Minuten kommt man damit zurecht. Der Text geht ohne Punkt, Komma und Leerzeichen hintereinander weg und bietet so Spielraum für Liebhaber von Geheimschriften und verschiedenen Lesarten. Eine Fundgrube für alle die auf der Suche nach dem "Bibelcode" sind!

    Screenshot der Benutzeroberfläche von www.codex-sinaiticus.net

    Beispiel für den Text.

    Donnerstag, 31. Januar 2008

    Harry Potter

    Was bedeuten die Namen in den Harry-Potter-Büchern? Wer ist wer in den Büchern? Siehe z.B. unter: